Chris Lechner

unterrichtet zeitgenössischen Tanz, Partnering, Flying Running und Yoga im akar

chris-lechnerChris wurde in Rangun, Burma geboren und verbrachte seine Kindheit  in Kalkutta und Delhi (Indien). Er entdeckte den Tanz mit vierzehn Jahren und erhielt seine Ausbildung am Ulmer Theater und an der John Cranko Akademie in Stuttgart . Seinen ersten Job erhielt er bei William Forsythe und  sein erstes Engagement bei John Neumeier und dem Hamburger Ballett. Danach folgten Engagements beim Zürcher Ballett unter Uwe Scholz sowie beim Stuttgarter Ballett unter Marcia Haydee. Er war in allen drei Ensembles Solist und tanzte zahlreiche Kreationen u.a. von Jiri Kylian, Mats Ek,Maurice Bejart, John Neumeier und William Forsythe, die  zum grossen Teil eigens für ihn choreographiert wurden.

Seit 1996 arbeitet Chris als Performer und Choreograph mit einem speziellen Interesse, wie der tanzende Körper in installativen Performancekontexten agiert, die zwischen visueller Kunst, Theater und Tanz oszillieren.  Bevorzugte Materialien sind Licht, Wasser und Glas. Er bewegt sich zwischen choreographierter und improvisierter Arbeit. Seit einigen Jahren entwickelt er Tanz im Wasser als neues Medium für Bewegungsrecherchen und Performances.

Er tanzte mit Laurie Booth, William Forsythe, Kirstie Simson, Adam Benjamin und Fin Walker. Wegweisend war die Arbeit mit den ehemaligen Mitgliedern des Image Labs von Lisa Nelson,  KJ Holmes, Charlie Morrisey und Scott Smith.

Zeitgenössischer Tanz:
„Schwerpunkte in meinem Unterricht sind die neuen Sichtweisen unseres Körpers; ihn als Fluid und somit veränderbar zu betrachten. Meine Konstante ist die Schwerkraft. In meiner Bewegungsarbeit sind verschiedene Ansätzen erkennbar wie fasziale Körperarbeit, Ki Praktiken, Wasser Tanz, Gravity Based Motion, empirische Anatomie und Yoga. Ebenso interessiert mich das Verwischen der Grenzen zwischen festgelegten und offenen Bewegungsmodellen (wie viel muss ich wissen, wie viel kann ich mir erlauben nicht zu wissen).“

Flying Running:
„Vor ein paar Jahren begegnete ich der Tänzerin Moya Michaels (Rosas), die mir eine ganz andere Art des Laufens aufzeigte. Sie bestand darin, dem Körper nicht nur etwas aufzuerlegen, sondern im Dialog mit dem Körper und der Schwerkraft einer Art befreiten Fallens zu üben, einen fliessenden Übergang vom Gehen ins Rennen zu finden. Die Anstrengung loslassen, den Körper seinen Rhythmus und das Tempo finden lassen. Ein Laufen für „Jedermann“, nicht nur für den hochspezialisierten Tänzer oder Sportler. Seither habe ich auf Stränden, in Studios, auf Sportplätzen, im Wald dieses «Fliegende» geübt.“

Yoga release:
„Scaravellis Schüler/innen pflegen einen undogmatischen, achtsamen und subtilen Umgang mit dem Körper und seinem Eingebundensein in die Gesetze der Natur. Im Zentrum dieser Herangehensweise steht die Arbeit mit der Wirbelsäule und der Einfluss der Schwerkraft auf den Körper, der lernt, sich auf eine völlig neue und befreiende Weise in die Asanas hinein zu öffnen und antrainierte Verspannungen und Blockaden nach und nach hinter sich zu lassen.“

 

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